Thrombektomie in Österreich

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 Übernahme des ESO - ESMINT - ESNR Konsensuspapiers

Gemeinsame Stellungnahme der österreichischen Fachgesellschaften:

ÖGN  Österreichische Gesellschaft für Neurologie   logo pdf
ÖGSF  Österreichische Schlaganfallgesellschaft  
ÖGNR  Österreichische Gesellschaft für Neuroradiologie  
ÖGIR  Österreichische Gesellschaft für interventionelle Radiologie  
ÖRG  Österreichische Röntgengesellschaft  

Fünf unabhängig voneinander durchgeführte prospektive, randomisierte Studien belegen die Effizienz der mechanische Thrombektomie in der Behandlung des akuten ischämischen Insults hervorgerufen durch den Verschluß eines großen hirnversorgenden Gefäßes in der vorderen Zirkulation.

(MR CLEAN, EXTEND-IA, ESCAPE, SWIFT PRIME, REVASCAT)

Die endovaskuläre Behandlung, die bis zu diesem Zeitpunkt als experimentell einzustufen war, nimmt damit eine führende Rolle in der Akutversorgung ausgewählter Schlaganfallpatienten ein.

Im Konsensus-Papier „Consensus statement on mechanical thrombectomy in acute ischemic stroke" vom November 2014 werden Empfehlungen hinsichtlich Behandlungsfenster, zu verwendender Devices, Patientenselektion und Organisationslogistik formuliert. Die aktualisierte, ergänzte und erweiterte Version wurde im September 2015 unter dem Titel „Mechanical thrombectomy in acute ischemic stroke: Consensus statement by ESO-Karolinska Stroke Update 2014/2015, supported by ESO, ESMINT, ESNR and EAN" vom International Journal of Stroke, dem offiziellen Journal der World Stroke Organization zur Publikation angenommen.

Die unterfertigten österreichischen Fachgesellschaften schließen sich diesem Konsensus-Papier an und empfehlen ihren Mitgliedern, ausgewählte Schlaganfallpatienten nach diesen Kriterien zu behandeln.

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